Pyramiden, Noten und Familie - alles was du über Düfte wissen musst

Die Duftpyramide - der Aufbau des Parfums
Eine Duftpyramide beschreibt den Aufbau eines Parfums in verschiedenen Duftphasen. Sie zeigt, welche Duftnoten man direkt nach dem Auftragen riecht und wie sich der Duft im Laufe der Zeit entwickelt.
Die Duftpyramide besteht aus drei Ebenen:
- Kopfnote
Der erste Eindruck des Parfums – meist frisch, leicht und intensiv. Typische Noten sind Citrus, Bergamotte oder Minze. Sie verfliegt nach wenigen Minuten bis etwa 30 Minuten. - Herznote
Der eigentliche Charakter des Duftes. Häufig blumig, würzig oder aromatisch mit Noten wie Jasmin, Lavendel oder Zimt. Sie entfaltet sich nach der Kopfnote und hält mehrere Stunden. - Basisnote
Die tiefste und langanhaltende Duftschicht. Meist warm, sinnlich und intensiv mit Holz, Vanille, Moschus oder Amber. Sie bleibt oft viele Stunden auf der Haut.
Die Duftfamilie - der Charakter eines Parfums
Die Duftfamilie ordnet ein Parfum in eine übergeordnete Kategorie ein. Sie ist der rote Faden eines Duftes. [1]
- Funktion: Sie beschreibt den Stil des Parfums.
- Beispiele: Blumig, Orientalisch (Amber), Holzig, Zitrisch (Frisch), Fougère oder Chypre.
- Bezug zur Pyramide: Die Duftfamilie wird meistens durch die Noten im Herz und in der Basis der Duftpyramide bestimmt. Sie gibt vor, welche Zwiebeln, Hölzer oder Gewürze das Fundament des Parfums bilden.

Unsere acht Duftfamilien
Chypre
Ambra
Zitrus
Fougère
Blumig
Holzig
Leder